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Sie sind Säugetiere.

Atlantischer nordkaper
Da Wale Säugetiere sind, gebären sie lebende Junge, die anschließend für eine gewisse Zeit mit Muttermilch gesäugt werden. Sie legen also keine Eier wie z.B. die meisten Fische. Geschlechtsunterschied: Walkühe und Walbullen lassen sich äußerlich nur sehr schwer voneinander unterscheiden. Lediglich bei einigen wenigen Arten wie bei Narwalen lassen auffällige Merkmale feststellen, hier ein "Horn", ein verlängerter Zahn, der nur bei den Bullen deutlich sichtbar ist.Bei anderen Arten gibt es keine Unterschiede in Körperform oder Körpergröße, mit denen man die Geschlechter bestimmen könnte, wie bei landlebigen Säugetieren. Auch befindet sich der Penis bei männlichen Walen in einer Genitalfalten und wird nur bei Bedarf ausgefahren.=) 




Maenchen

Männchen

Weibchen

Weibchen



Eine zuverlässige Methode zur Geschlechterbestimmung ist den Abstand zwischen der Genitalfalte und dem After zu messen und zu vergleichen. Dieser ist nämlich bei Männchen deutlich größer als bei Weibchen.            








Geschlechtsreife: Nach 5 bis 12 Jahren werden die Weibchen, und mit 9 bis 13 Jahren die Männchen geschlechtsreif. Dies variiert jedoch bei den verschiedenen Walarten und kann auch deutlich kürzer sein. Während ihrer Pubertät trennen sie sich von der Gruppe und bilden oft eingeschlechtliche Jugendbanden, in denen sie das erwachsen sein üben. Dabei lernen sie die Gruppenregeln kennen, lernen mit anderen Delphinarten zurecht zu kommen.

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Paarungsverhalten:Landlebige Säugetiere signalisieren meist ihre Paarungsbereitschaft durch besondere Gerüche. Wegen des fehlenden Geruchssinns Unterwasser müssen Wale andere Methoden anwenden, wie z.B. über ihre Körperhaltung oder besondere Verhaltensmuster. Dazu gehören Sprünge aus dem Wasser sowie Rollen oder ein Zusammenschlagen der Brustflossen, der Flipper. Buckelwalmännchen "singen" während der Paarungszeit in ihrem Revier ihre berühmten Lieder um die besten Weibchen.Unter den Männchen bricht häufig Streit um ein Weibchen aus, bei den es zu heftigen Kämpfen kommen kann. Dabei erzeugen sie besonders laute Klicklaute und Schlagen ihre Fluken gegeneinander oder rammen sich mit ihrer Schnauze. Diese Kämpfe enden jedoch nie tödlich.Beide Geschlechter unterliegen einem Sexualzyklus: 

  • Bei Weibchen besteht dieser wie bei allen Säugetieren aus Eisprung, Empfängnis, Trächtigkeit, Geburt und Milchproduktion. Nach einem Eisprung, welcher bei wandernden Arten jahreszeitlich bedingt ist und bei anderen Arten periodisch während des gesamten Jahres stattfindet, sind Walkühe in Brunststimmung und somit paarungsbereit. 
  • Männchen vergrößern während der Paarungszeit der jeweiligen Art, meist im Frühling, ihre Hoden und Nebenhoden und sie haben einen starken Drang ein Weibchen zu verfolgen und dieses zu berühren


Paarung: Hat ein Männchen nach langen Werben und Kämpfen Erfolg bei einem Weibchen, so geht der eigentlichen Paarung ein langes Liebesspiel voraus. Dabei schwimmen beide Partner nebeneinander mit häufigen Körperkontakt, z.B. mit zärtlichen Berührungen ihren Flippern oder durch ein leichtes gegenseitiges Beißen. Ist das Weibchen stimuliert, so beginnt die eigentliche Paarung, die meist nur wenige Sekunden dauert und mehrfach wiederholt wird. Anschließend bleiben beide Partner noch einige Zeit zusammen, trennen sich jedoch schon bald.Auch Kreuzungen unter verschiedenen Arten, wie z.B. bei Delphinen sind möglich und lebensfähig. 

Geburt: War die Begattung erfolgreich, so beginnt eine 10-16 Monate andauernde Tragzeit der Walkühe je nach Art. Hierbei ist nicht die Größe der Art entscheidend, vielmehr ihr Lebensraum. So beträgt diese bei Blauwalen nur 12 Monate, bei d
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en verhältnismäßig kleinen Belugas über 14 Monate.Der Fötus entwickelt sich im Mutterleib sehr schnell und kann bei der Geburt über ein Drittel der Muttergröße erreichen.Die Geburt verläuft sehr schnell und Unterwasser ab. Das Kalb wird dabei normalerweise mit dem Schwanz voran geboren, wobei die Nabelschnur nicht reißen darf, da sonst dieses zu ertrinken droht. Das Kalb ist bei der Geburt schon voll entwickelt und bei den Großwalen mehrere Tonnen schwer. Sobald das Junge endlich aus dem Mutterbauch befreit wurde und die Nabelschnur durchgebissen ist, muss es sofort an die Wasseroberfläche, um das erste Mal zu atmen. Anfangs sind die Flossen des jungen Wals noch schlaff und weich, erst nach einiger
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Zeit härten sie aus. Nach der Geburt beginnt eine anstrengende Zeit für die Mutter: Alle zwanzig Minuten muss das Kleine gesäugt werden! Waljunge können aber nicht wirklich saugen, weil sie keine beweglichen Lippen haben. Wenn sie mit ihrem Maul die Zitzen der Mutter berühren, die in Hautfalten liegen, presst ein Muskel mit Druck die Milch heraus. Da Walmilch außerordentlich reich an Fett (über 50%) und Nährstoffen ist und ein Kalb davon bis zu 600l pro Tag aufnehmen kann, kann dieses sehr schnell wachsen. Erst mit sechs Monaten kann der junge Wal auch Fische fressen, wird meist aber immer
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noch gesäugt. Die ganze Familie lässt den Nachwuchs bis dahin nicht aus den Augen. Wale scheinen ihre Kinder zu erziehen. Von der Mutter lernen sie alles, was sie zum Überleben Unterwasser wissen müssen. Dazu imitieren sie oft ihre Mütter und lernen Beute jagen, Feind und Freund unterscheiden und die Körpergesten und Laute anderer Wale zu verstehen. Da Wale keine Stimmbänder besitzen müssen sie sich mit anderen Methoden verständigen. Dies sind häufige Pfeifflaute und manchmal auch bestimmte Körperhaltungen. Jeder Wal besitzt seinen eigenen Pfeiflaut, ein Erkennungspfiff. Diese Pfeiflaute sind Walen jedoch nicht wirklich angeboren, sie müssen diese erst erlernen. Auch müssen sie lernen mit ihren Sinnen umzugehen, um sich in ihrer Umwelt zurecht zufinden. Die Kälber sind von Geburt an sehr verspielt und erkunden, dicht an der Seite ihrer Mutter, die Umgebung und spielen mit allem, was sich dazu eignet. Dadurch erlernen sie gleichzeitig, was essbar und was nicht essbar ist.Anschließend besteht zwischen Mutter und Kalb noch lange eine enge Bindung, die sich erst mit Erreichen der Geschlechtsreife entgültig löst.  Eine zuverlässige Methode zur Geschlechterbestimmung ist den Abstand zwischen der Genitalfalte und dem After zu messen und zu vergleichen. Dieser ist nämlich bei Männchen deutlich größer als bei
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Weibchen. 
Geschlechtsreife: Nach 5 bis 12 Jahren werden die Weibchen, und mit 9 bis 13 Jahren die Männchen geschlechtsreif. Dies variiert jedoch bei den verschiedenen Walarten und kann auch deutlich kürzer sein. Während ihrer Pubertät trennen sie sich von der Gruppe und bilden oft eingeschlechtliche Jugendbanden, in denen sie das erwachsen sein üben. Dabei lernen sie die Gruppenregeln kennen, lernen mit anderen Delphinarten zurecht zu kommen. Paarungsverhalten: Landlebige Säugetiere signalisieren meist ihre Paarungsbereitschaft durch besondere Gerüche. Wegen des fehlenden Geruchssinns Unterwasser müssen Wale andere Methoden anwenden, wie z.B. über ihre Körperhaltung oder besondere Verhaltensmuster. Dazu gehören Sprünge aus dem Wasser sowie Rollen oder ein Zusammenschlagen der Brustflossen, der Flipper. Buckelwalmännchen "singen" während der Paarungszeit in ihrem Revier ihre berühmten Lieder um die besten Weibchen.Unter den Männchen bricht häufig Streit um ein Weibchen aus, bei den es zu heftigen Kämpfen kommen kann. Dabei erzeugen sie besonders laute Klicklaute und Schlagen ihre Fluken gegeneinander oder rammen sich mit ihrer Schnauze. Diese Kämpfe enden jedoch nie tödlich.Beide Geschlechter unterliegen einem Sexualzyklus:  Bei Weibchen besteht dieser wie bei allen Säugetieren aus Eisprung, Empfängnis, Trächtigkeit, Geburt und Milchproduktion. Nach einem Eisprung, welcher bei wandernden Arten jahreszeitlich bedingt ist und bei anderen Arten periodisch während des gesamten Jahres stattfindet, sind Walkühe in Brunststimmung und somit paarungsbereit. Männchen vergrößern während der Paarungszeit der jeweiligen Art, meist im Frühling, ihre Hoden und Nebenhoden und sie haben einen starken Drang ein Weibchen zu verfolgen und dieses zu berühren.Paarung: Hat ein Männchen nach langen Werben und Kämpfen Erfolg bei einem Weibchen, so geht der eigentlichen Paarung ein langes Liebesspiel voraus. Dabei schwimmen beide
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Partner nebeneinander mit häufigen Körperkontakt, z.B. mit zärtlichen Berührungen ihren Flippern oder durch ein leichtes gegenseitiges Beißen. Ist das Weibchen stimuliert, so beginnt die eigentliche Paarung, die meist nur wenige Sekunden dauert und mehrfach wiederholt wird. Anschließend bleiben beide Partner noch einige Zeit zusammen, trennen sich jedoch schon bald.Auch Kreuzungen unter verschiedenen Arten, wie z.B. bei Delphinen sind möglich und lebensfähig. Geburt: War die Begattung erfolgreich, so beginnt eine 10-16 Monate andauernde Tragzeit der Walkühe je nach Art. Hierbei ist nicht die Größe der Art entscheidend, vielmehr ihr Lebensraum. So beträgt diese bei Blauwalen nur 12 Monate, bei den verhältnismäßig kleinen Belugas über 14 Monate.Der Fötus entwickelt sich im Mutterleib sehr schnell und kann bei der Geburt über ein Drittel der Muttergröße erreichen.Die Geburt verläuft sehr schnell und Unterwasser ab. Das Kalb wird dabei normalerweise mit dem Schwanz voran geboren, wobei die Nabelschnur nicht reißen darf, da sonst dieses zu ertrinken droht. Das Kalb ist bei der Geburt schon voll entwickelt und bei den Großwalen mehrere Tonnen schwer. Sobald das Junge endlich aus dem Mutterbauch befreit wurde und die Nabelschnur durchgebissen ist, muss es sofort an die Wasseroberfläche, um das erste Mal zu atmen. Anfangs sind die Flossen des jungen Wals noch schlaff und weich, erst nach einiger Zeit härten sie aus. Nach der Geburt beginnt eine anstrengende Zeit für die Mutter: Alle zwanzig Minuten muss das Kleine gesäugt werden! Waljunge können aber nicht wirklich saugen, weil sie keine beweglichen Lippen haben. Wenn sie mit ihrem Maul die Zitzen der Mutter berühren, die in Hautfalten liegen, presst ein Muskel mit Druck die Milch heraus.  Da Walmilch außerordentlich reich an Fett (über 50%) und Nährstoffen ist und ein Kalb davon bis zu 600l pro Tag aufnehmen kann, kann dieses sehr schnell wachsen. Erst mit sechs Monaten kann der junge Wal auch Fische fressen, wird meist aber immer noch gesäugt. Die ganze Familie lässt den Nachwuchs bis dahin nicht aus den Augen. Von der Mutter lernen sie alles, was sie zum Überleben Unterwasser wissen müssen. Dazu imitieren sie oft ihre Mütter und lernen Beute jagen, Feind und Freund unterscheiden und die Körpergesten und Laute anderer Wale zu verstehen. Da Wale keine Stimmbänder besitzen müssen sie sich mit anderen Methoden verständigen. Dies sind häufige Pfeifflaute und manchmal auch bestimmte Körperhaltungen. Jeder Wal besitzt seinen eigenen Pfeiflaut, ein Erkennungspfiff. Diese Pfeiflaute sind Walen jedoch nicht wirklich angeboren, sie müssen diese erst erlernen. Auch müssen sie lernen mit ihren Sinnen umzugehen, um sich in ihrer Umwelt zurecht zufinden. Die Kälber sind von Geburt an sehr verspielt und erkunden, dicht an der Seite ihrer Mutter, die Umgebung und spielen mit allem, was sich dazu eignet. Dadurch erlernen sie gleichzeitig, was essbar und was nicht essbar ist.Anschließend besteht zwischen Mutter und Kalb noch lange eine enge Bindung, die sich erst mit Erreichen der Geschlechtsreife entgültig löst.

Geburt und BabyzeitBearbeiten

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Wir Wale leben in einer Einehe. Zeugung und Geburt der Jungen finden im Wasser statt. Eine Walmutter bringt etwa alle zwei Jahre ein Kind zur Welt. (...) Während Robben zur Geburt ihrer Jungen an Land gehen, »erledigen« wir alles im Wasser. Stellen Sie sich vor, unsere Babys würden zuerst mit dem Kopf geboren werden: Bei einem länger andauernden Geburtsvorgang würden sie notgedrungen schon unter Wasser ihren ersten Atemzug tun und dabei ertrinken. Daran hat der Schöpfer gedacht, und darum hat er alles so eingerichtet wie bei keinem sonstigen Säugetier: Alle Wale werden in der Steißlage geboren, d. h., das Walkind erscheint mit dem Schwanz zuerst. Dadurch bleibt das Kind so lange wie irgend möglich an der lebenswichtigen Versorgungsleitung, der Nabelschnur. Es gibt keine schützende Höhle und keine sichere Zuflucht für das Neugeborene, dafür aber neben der liebevollen Zuwendung der Mutter die helfende Fürsorge der Mitglieder der Herde. Schon von Geburt an sind wir unübersehbare Riesen. Das Neugeborene eines Blauwals ist bereits 8 Meter lang und wiegt 8 Tonnen. Das sind immerhin 2000 kg mehr, als ein ausgewachsener Elefant auf die Waage bringt, und um auf seine Geburtslänge zu kommen, müssten sich mindestens drei erwachsene Elefanten hintereinander aufstellen. Auch andere Walbabys stehen an Länge und Gewicht dem Blauwal nicht viel nach:
*Grönlandwal: 6 m, 6 t
  • Nordkaper: 5 m, 5 t
  • Buckelwal: 4,5 m, 2,5 t
  • Grauwal: 4,5 m, 1,5 t.
Wal
Das Saugen unter Wasser brächte einige Probleme mit sich. So hat der Schöpfer eine wunderbare Einrichtung vorgesehen. Die Mutter spritzt dem Jungen die Milch aus den Zitzen direkt ins Maul. Dies geschieht mit einem solchen Druck, dass eine Milchfontäne an der Wasseroberfläche zwei Meter hoch spritzen würde. Das Gesäuge liegt in taschenförmigen Vertiefungen, um die Stromlinienform durch nichts zu beeinträchtigen. Das Walbaby muss schnell heranwachsen, damit es für die baldige Wanderung in die polaren Gewässer stark genug ist. Die Walmilch ist darum die nahrhafteste überhaupt; sie enthält 42 % Fett und 12 % Eiweiß (Vergleich mit dem Menschen: 4,4 % Fett und 1 % Eiweiß) und ist darum recht dickflüssig und cremig. Diese Kalorienbombe, die dem Hundertfachen der Ernährungsration eines erwachsenen Menschen entspricht, bewirkt ein geradezu atemberaubendes Wachstum. Während ein Menschenkind 180 Tage braucht, um sein Geburtsgewicht zu verdoppeln, genügt dem Walbaby eine erheblich kürzere Zeit dafür. Ein Blauwalbaby nimmt während der siebenmonatigen Stillzeit täglich 90 kg Milch auf. Alle 24 Stunden wächst es um drei bis vier Zentimeter und erhöht das Gewicht dabei um sage und schreibe 80 kg. Das sind pro Stunde 3,3 kg! 18 bis 19 Tonnen dieser äußerst rahmhaltigen Milch bewirken während der gesamten Stillzeit eine  Gewichtszunahme von 17 Tonnen. Ist das nicht ein sensationeller Wirkungsgrad!

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