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Wenn der Delfin lächelnd durch den Reifen springt oder der Orca fröhlich Wasser aus dem Becken spritzt ,denkt eigentlich Niemand daran das diese Tiere in Wirklichkeit gequält werden. Aber wenn man genauer hinter die Kulissen schaut erkennt man die Wahrheit. Du weißt gar nicht von hier eigentlich die Rede ist oder?, Gut dann wird es dir jetzt erklärt :). Heutzutage werden Orca´s, Delfine und andere Zahnwale wie Belugas oft in Delfinarien, Aqua- oder Meeresparks in Gefangenschaft gehalten. Ein Delfinarium bzw. Meeres- oder Aquapark ist eine Art Zoo in dem es ausschließlich Meerestiere wie Delfine, Orca´s, Robben, Seelöwen, Walrosse aber auch Fische, Haie usw. gibt. Die Menschen können in diese Park´s gehen und sich die Tiere ansehen. Sie können bei sogenannten Delfintherapien mit Delfinen schwimmen, spielen oder Fotos machen. Diese Delfintherapien sollen angeblich sehr Krankheits heilend sein , besonders bei behinderten Menschen soll es eine heilende Wirkung auslösen. Befragungen zufolge bewirkten die Delfintherapien bei der Heilung von Krankheiten jedoch gar nichts. Des weiteren können die Besucher den Tieren bei Shows zusehen ,in denen sie Kunststücke vorführen. 
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Für eine Show werden die Tiere abgerichtet, dressiert und trainiert. Sie müssen Kunststücke, wie einen Sprung auf Kommando, erlernen. Wenn die Tiere die Kunststücke richtig machen bekommen sie als Belohnung Fisch. Wenn die Tiere die Kunststücke gar nicht oder falsch machen bekommen sie zur Strafe kein Futter, was für die Tiere bedeutet:" Nein das hast du falsch gemacht dafür bekommst du nichts!" Mit bestimmten Handzeichen oder per Pfeife ,geben die Trainer, die Kommandos für die Kunststücke. So eine Show dient in erster Linie zur Belustigung der Menschen. Nach Angaben der Meeresparks geht es den Tieren in Gefangenschaft gut, sie werden gehalten um sie zu schützen und zu erhalten. Zudem werden die Tiere nach den Ausagen der Meeresparks gehalten um sie den Menschen nahe zu bringen. Was viele jedoch nicht wissen ist, das es diesen Meeresparks eigentlich nur um eins geht: Möglichst viel Geld verdienen. Das Ganze ist reine Geldmacherei ,ein kommernzielles Geschäft mit dem Leid der Tiere.

Lügen, Lügen, LügenBearbeiten

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Neben den Lügen das Delfine und Orca´s in Gefangenschaft glücklich wären, dass es den Tieren dort gut geht und es den Meerespark bei der ganzen Sache nur um das Wohl der Tiere geht, erzählen diese Meeresparks noch ganz anderen Dinge:
  • Wegen der guten medizinischen Versorgung und Pflege leben die Tiere in Gefangenschaft länger.
  • Weil in Gefangenschaft die Orcas und Delfine früh sterben erzählen sie das Delfine nur 15 und Orcas nur 30 Jahre alt werden. In Gefangenschaft sollen sie dagegen angeblich viel länger leben.
  • Die Tiere leben in ihren echten, leiblichen Familien.
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    Die abgeknickte Rückenflosse

  • Die Kunststücke basieren auf dem natürlichen Verhalten der Tiere
  • Die Tiere werden nicht gezwungen diese Kunststücke zu machen, sie tun das freiwillig.
  • Die abgenkickte Rückenflosse, bei Orca-Bullen, ist völlig normal.
  • Die Tiere sind in Gefangenschaft um sie zu schützen und ihre Art aufrecht zu erhalten.

Die WahrheitBearbeiten

BewegungBearbeiten

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Das sind alles Lügen die überhaupt nicht stimmen. Die Rückenflosse ,zum Beispiel, ist in freier Wildbahn, bei keinem einzigen Orca umgeknickt. In Gefangenschaft haben dagegen 100% der Männlichen Orcas diese abgeknickte Flosse. Der Grund dafür ist der Bewegungsmangel da die Wale in kleinen Becken nicht viel Bewegung haben. 
Delfine und Orca´s brauchen eigentlich viel Platz um sich bewegen zu können. In Freier Wildbahn schwimmen sie täglich etwa 40 Meilen. Die kleinen Becken, in Gefangenschaft dagegen, bieten ihnen nicht mal annähernd so viel Platz wie sie brauchen.


Hygiene und KrankheitenBearbeiten

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In Gefangenschaft müssen die Tiere in kleinen, engen Beton-Becken leben. Das Wasser der Becken ist 
gefüllt mit Chlor um die Becken zu reinigen. Das Chlor ist schädlich für die Augen und Haut der Tiere. Viele Delfine können ihre Augen nicht mehr richtig öffnen, da das Chlor sehr ätzend für die Augen der Tiere ist. Doch trotz Filter und Chlor wird nicht alles aus dem Becken gefiltert, so müssen die Tiere zum teil in Algen, Bakterien und ihrem eigenem Kot umherschwimmen. Denn in vielen Delfinarien herrschen hygienische Mangelzustände. Der ganze Dreck ist schlecht für die Tiere und kann sie krank machen, wodurch die Tiere in Gefangenschaft früh sterben. Auch Infektionen können sich, z.B. bei Delfintherapien, leicht auf die Tiere übertragen, woran die dann ebenfalls sterben.


Strafen, Futter und TrainingsmethodenBearbeiten

Home delfinarien
Die Tiere werden mit strengen Trainingsmethoden trainiert. 
Sie werden mit Futterentzug und Isolation bestraft wenn sie nicht gehorchen. Der Magen von Orca´s und Delfinen schrumpft in Gefangenschaft auf das vierfache seiner Größe weil sie kaum zu Fressen bekommen. Die einzigen Zeiten bei denen die Tiere etwas zu Fressen bekommen sind Training, Shows und Delfintherapien. Wenn das Training abgeschlossen ist und die Tiere alle Tricks können bekommen sie
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eigentlich nur bei Show´s etwas zu Essen, nur gegen Geld dürfen Besucher die Tiere mit kleinen Fischen füttern. In dem Futter (Fisch) der Tiere sind Beruhigungsmittel und Antibiotika um die Magengeschwüre (die sie von dem extremen Stress bekommen dem sie ausgesetzt sind) der Tiere zu lindern und sie zu beruhigen. Den Tieren werden wegen dem ganzen Stress etliche Medikamente zugeführt, was nicht gut bzw. gesund für sie ist. Delfine bekommen in Gefangenschaft bereits tote Fische, in freier Wildbahn würden Delfine nicht mal daran denken Aas zufressen. (Aasfresser sind Tiere die andere Tiere fressen ,die bereits längere Zeit tot sind). Die Tiere müssen vor jeder Show hungern damit sie dann bei der Show die Tricks besser machen und sich mehr um das Futter bemühen.


Stress, Einsamkeit, Agressionen und SelbstmordversucheBearbeiten

Gefangenschaft ist für die Tiere körperlicher und psychischer Stress. Die Tiere werden in Gefangenschaft
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dressiert, Dressur ist eine Form von Zwang, Zwang ist eine Form von Gewalt. Die Tiere werden teils erniedrigt, geschlagen, getreten oder ihnen wird das Futter verweigert um sie dazu zu zwingen die von ihnen verlangten Kunststücke, die sie mehrmals täglich zu unserer Belustigung vollführen müssen, auszuführen. Sie werden zu Kunststücken und Delfintherapie gezwungen. Delfine und Orcas sind in Gefangenschaft sehr gestresst, besonders durch den Lärm von Publikum und Musik. Viele entwickeln Verhaltensstörungen, wie übermäßige Agressivität, Depressionen, Psychosen oder Ähnliches. Es gab auch schon Fälle in denen z.B. Delfine versuchten Selbstmord zu begehen Alle gefangenen Orcas und Delfine sind durch die Gefangenschaft stark traumatisiert. Besonders weil sie einfach ihren leibliche Familien entrissen wurden und mit völlig fremden, willkürlich ausgewählten Artgenossen zusammen eingesperrt werden. Zudem werden die Tiere aus ihrer natürlichen Umgebung, dem Ozean, gerissen und in kleine Becken eingesperrt, die nicht mal annähernd genügend Platz bieten, die folgen sind Langweile, Bewegungsmangel und Rückbildung des Sonars. Die Tiere müssen auf engstem Raum mit völlig fremden Artgenossen zusammenleben. Das sind nicht ihre echten leiblichen Familien ,die Tiere werden entweder von einem anderen Park gekauft, gezüchtet, verkauft oder frisch vom Training hergebracht. Sie werden einfach zusammen gesperrt so wie die Geschäftsleitung das gerade entscheidet. Es sind nicht einfach nur zwei Wale die da eingesperrt sind, diese Tiere stammen aus unterschiedlichen Familien, mit unterschiedlicher Sprache und Kultur. Wenn Orcas oder Delfine auf engstem Raum, mit völlig fremden Artgenossen zusammengepfärcht werden kann es passieren das sie übermäßig agressiv werden. In Gefangenschaft kommt es zu einer Menge Gewalt unter den Tieren, auch zu Tötungen. In Gefangenschaft gibt es kaum einen Delfin oder Orca der keine tiefen Narben und Bissspuren von anderen Artgenossen hat. Die Tiere greifen sich ständig ,aus Wut, Frust und Stress, an. Immer wieder kommt es zu Rivalitäten und Kämpfen. Aber nicht mal alle Narben haben die Tiere von ihren eingesperrten Artgenossen, einige Narben fügen sie sich sogar aus Verzweiflung selbst zu. Es gab schon einige Todesfälle durch diese ganze Gewalt unter den Tieren. Die Gewalt richtet sich dabei nicht nur gegen Artgenossen sondern auch gegen Besucher und Trainer. Es gab ,durch diese Agressionen, auch schon eine Menge Todesfälle unter den Trainern. Es kommt häufig vor das dominante, ranghöhere Wale in Gefangenschaft oft schwächere Artgenossen ausgrenzen, mobben, und ständig angreifen ,einerseits um ihren höheren Rang zu beweisen, andererseits um Frust und Aggressionen abzubauen. Manchmal schließen sich ranghöre Wale auch gegen einen schwächeren Artgenossen zusammen. Delfine und Orcas vereinsamen in Gefangenschaft und werden depressiv, da sie wenig bis gar keine
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Delfin beißt Mädchen in den Arm

sozialen Kontakte haben. Sie schwimmen die ganze Zeit im Kreis oder bewegen sich kaum, sie rammen ihren Kopf gegen die Wände oder nagen ihre Zähne am Beckenrand ab, schlagen ständig mit der Schwanzflosse aufs Wasser, spritzen ständig Wasser mit ihrem Kopf aus dem Becken, bewegen sie die ganze Zeit auf und ab oder fügen sich selbst Narben zu (indem sie mehrfach gegen die Betonwände schwimmen). Es gibt sehr viele stereotype Verhaltensweisen bei Walen/Delfinen in Gefangenschaft. Die Lebenserwartung der Tiere verringert sich in Gefangenschaft gewaltig. Delfine werden normalerweise etwa 40-50 Jahre alt, in Gefangenschaft beschrängt sich das auf mickrige 15 Jahre, allerhöchstens (die meisten Delfine schaffen nicht mal die 10 Jahre). Orcas können in Freier Wildbahn 100 Jahre alt werden, in Gefangenschaft halten sie allerhöchstens bis zum 30. Lebensjahr durch. Was das Thema "Arterhaltung" betrifft lassen die Meeresparks sehr zu wünschen übrig. Die meisten Jungtiere sterben nämlich schon bei oder kurz nach der Geburt. Orcas und Delfine brauchen viel Platz und soziale Kontakte um glücklich zu leben. In Gefangenschaft haben sie so etwas nicht.  Delfine und Orca´s langweilen sich in Gefangenschaft förmlich zu Tode, sie haben keine Bewegung und keine sozialen Kontakte.

Folgen von Gefangenschaft für die TiereBearbeiten

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  • Psychose
  • Depressionen
  • Verhaltensstörungen
  • Suizid
  • Ein lebenslanges Trauma
  • Stress
  • Vereinsamung
  • Agressionen
  • Erkrankungen wie Magengeschwüre
  • Infektionen
  • früher Tod (geringe Lebenserwartung) 
  • sehr viel Langeweile

Wie kommt der Orca oder Delfin in den Meerespark?Bearbeiten

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Delfine werden ausgesucht

Neben gelungenen Züchtungen werden auch oft freilebende Delfine, Orcas und andere Meeressäugetiere eingefangen und in Meeresparks gebracht. Das geschieht in dem die Tiere mit viel Lärm, Bomben und Netzen in Buchten getrieben werden. Dann wird ein Netz um sie gespannt. Die Walfänger suchen sich die jüngsten und schönsten Tiere aus. Den je jünger desto leichter lässt sich ihr Wille brechen. Sie werden einfach ihren Familien entrissen. (Der Rest der Delfine ,also die die nicht ausgesucht wurden, werden später alle auf brutalste Weise abgeschlachtet!, aber das ist eigentlich nur bei den Delfinen so). Die Ausgesuchten werden meist zuerst mit Hubschrauber oder Flugzeug in kleinere
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Delfine werden in kleinen Delfinarien trainiert

Delfinarien gebracht. Viele Tiere sterben allerdings schon beim Fang oder auf dem Weg zum Delfinarium durch Schock, Stress und mitunter auch durch Überhitzung: Das den Kreislauf kühlende Wasser fehlt und schwitzen können Wale und Delfine nicht. Jetzt sind die Tiere noch wertlos für die Meeresparks.
 In diesen kleineren Delfinarien werden die Delfine an kleine Betonbecken und den Lärm durch Musik und Puplikum gewöhnt. Sie werden trainiert und zwangsdressiert. Sie werden auch daran gewöhnt mit Isolatin und Futterentzug bestraft zu werden. Wenn sie die Kunststücke können werden sie an einen großen Meerespark oder einen Zoo irgendwo auf der Welt weiter verkauft. Wo die Delfine für immer und ewig in Gefangenschaft leben müssen. Meeresparks wie Sea World trainieren ihre Wale größtenteils jedoch selbst, verkaufen ihre trainierten Tiere dafür auch häufig weiter. Den Tieren wird jeglicher Willen genommen. Ihre natürlichen Instinkte können sie in Gefangenschaft nicht ausleben ,sie können nicht jagen, nicht viel schwimmen und haben kaum soziale Kontakte. Sie langweilen sich zu Tode. Die Tiere werden ausgebeutet. Sie sind komplett ausgehungert und sind daher bereit alles für Futter zu tun. Ihr Willen ist gebrochen. Sie weisen schon beim Training starke Verhaltensstörungen auf.

Gibt es Möglichkeiten die Tiere in Gefangenschaft, wieder in die Freiheit zu entlassen?Bearbeiten

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Ja die gibt es, die Delfine bzw. Orca´s die nicht so lange in Gefangenschaft sind kann man wieder in die Freiheit entlassen. Jungen und gesunden Walen kann man das Leben in Freiheit wieder angewöhnen und zwar in geeigneten Buchten. Meeresbiologen könnten die Familien der Tiere ausfindig machen. Ein Leben in Freiheit ist für die Tiere, die nicht so lange in Gefangenschaft sind möglich. Die Tiere die zu alt, krank und zu lange in Gefangenschaft sind, kann man in geschützten Buchten und Lagunen unter Aufsicht leben lassen und regelmäßig füttern, ohne Kunststücke! Natürlich kann die Auswilderung der Tiere sehr riskant sein, da es die Tiere schocken kann plötzlich wieder in einer anderen Umgebung zu sein. Daher würde es auch lange dauern die Tiere daran zu gewöhnen. Aber es ist möglich!

Was du tun kannst um das zu beenden!Bearbeiten

  • Am wichtigsten wäre es wohl keine Delfinarien mehr zu besuchen, denn mit deinen Besuchen unterstützt du diese Tierquälerei. Animiere auch Verwandte und Freunde dazu keine Delfinarien oder Meeresparks mehr zu besuchen.
  • Spenden oder Delfinpate werden, allerdings sollte man sich in diesem Fall vorher genauestens informieren.

Organisationen zum Delfin/Wal bzw. TierschutzBearbeiten

Dokumentationen Bearbeiten

Weitere Infos Bearbeiten

BilderBearbeiten

  • Die Wunde hat der vordere Orca von seinem Artgenossen hinter ihm.
  • Wal zieht Trainer Unterwasser
  • Übersäht mit Narben und Bisswunden (Einige hat er sich selbst zugefügt andere hat er von Argenossen)
  • Ein Stück Fleisch von der Größe eines Teller fehlt aus dem Unterkiefer des Orcas. Infektionen können entstehen.
  • Ein großes Stück Fleisch fehlt aus dem Unterkiefer des Orcas. Es kann zu Infektionen kommen.

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