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Killerwhales jumping
Der Schwertwal ,auch Orca genannt, ist ein Zahnlwal und gehört zu der Unterart der Delfine. Der Orca ist die größte Delfinart die es gibt. Der Orca kann höchstens 15 Minuten tauchen und mit einer Spitzengeschwindigkeit bis zu 55 km/h schwimmen. Weibchen werden in Freier Wildbahn etwa 80-100 Jahre alt, Männchen werden ca. 60-80 Jahre alt. Obwohl Orca´s, Menschen gegenüber, in Freier Wildbahn, nie agressiv waren ,wird er manchmal als Killer- oder Mörderwal bezeichnet. Orcas halten sich in kälteren Gewässern auf, wie in der Antaktis und in Kanada. Aber auch in wärmeren Gewässern sind Orcas Zuhause. Sie sind fast überall auf der Welt zu finden. Orca´s fressen Robben, Fische, Seevögel und andere Meeressäugetiere wie Delfine. Auch größere Wale oder Haie greift der Orca gerne an. Besonders kranke, verletzte, schwache oder alte Tiere sind seine bevorzugte Beute. Weshalb man den Orca auch als Meerespolizei bezeichnet. Orca´s leben materchial, also nach der Frauenherrschaft. Die Weibchen haben das Sagen ,während die Männchen im Grunde nichts zu melden haben. Orca's leben in großen materchialen Gruppen zusammen. Die Männchen werden eher am Rand gehalten. Das älteste Weibchen ist die Anführerin der jeweiligen Gruppe. Wenn es zu Spannungen kommt haben die Tiere im Meer sehr viel Platz um dem auszuweichen. Die Tiere unterstützen einander in der Gruppe. Sie bauen eine starke Bindung zu einander auf und helfen sich gegenseitig. Orca´s sind sehr sozial, neugierig, kontaktfreudig und intelligent. 


Poor-morgan

Das Auge eines Orca´s

Die AugenBearbeiten

Die Augen eines Orcas sind nicht gleich auf den ersten Blick zu finden. Wenn man jedoch genauer hinsieht ,erkennt man das das Auge sich direkt vor dem weißen Fleck am Kopf befindet.



Orcas und MenschenBearbeiten

Der Mensch sah den Orca früher als brutalen, agressiven Killer. Man wusste kaum etwas über sie. Heute wissen wir das Orca´s sehr friedliche Tiere sind, die Instinktiv deine Gefährten sein wollen. Ein Orca hat in Freier Wildbahn noch nie einen Menschen angegriffen.


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Hier kann man das gut erkennen. Die große Flosse gehört dem Männchen und die restlichen 3 kleinen Rückenflossen gehören zu Weibchen.

UnterscheidungBearbeiten

Weibchen und Männchen lassen sich bei den Orca´s sehr leicht von einander unterscheiden. Ausgewachsene Weibchen sind viel kleiner als Männchen. Zudem haben Weibchen auch wesentlich kleinere Rückenflossen als Männchen. Die Rückenflosse der Männchen ragt kerzen gerade nach oben ,sie kann bis zu 1,8 Meter hoch werden. Die Flosse der Weibchen hat eine gebogene Form ,sie hat Ähnlichkeit mit den Rückenflossen der großen Tümmler beispielsweise.


Killer Whale Tipe B

Jagdverhalten der Orca´sBearbeiten

Orca´s sind sehr schlaue und gerissene Jäger. Sie arbeiten beim jagen als Gruppe zusammen. Während ausschließlich die Weibchen jagen gehen ,schwimmen die Kälber weit hinter ihnen. Die Männchen schwimmen bei den Kälbern um sie zu beschützen. Die Jagdgruppe der Weibchen wird von einem Weibchen angeführt. Eine Jagdttacktik ist es beispielsweise eine Robbe, die auf einer Eisschorle liegt ,von der Eisschorle runter zu schubsen in dem die Jagdgruppe mehrmals Wasser gegen die Eisschorle schiebt wodurch die Robbe ins Wasser fällt. Auf der anderen Seite der Eisschorle wartet der Rest der Jagdgruppe auf die Robbe. Manchmal springen Orca´s sogar an Klippen und Stränden hoch um an Robben ran zu kommen.

Schulen Bearbeiten

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Zahnwale sind sehr selten Einzelgänger. Genau wie wir Menschen sind sie sehr soziale Lebewesen, die in Familien leben. Diese Familien nennt man „Schulen“. Diese Schulen werden von einem älteren Weibchen angeführt. Orcas leben in einem Matriarchat (Mutterherrschaft, Frauenherrschaft). Das ältere Weibchen bleibt mit ihren gesamten Nachkommen und deren Jungen ein Leben lang zusammen. In so einer Schule leben ca. 30-50 Tiere, die sich gegenseitig helfen, indem sie z. B. verletzte Wale an die Wasseroberfläche tragen, gemeinsam jagen oder falls ein Kalb seiner Mutter noch nicht bei der Jagd in die Tiefe folgen kann, hüten es die jüngeren Weibchen. Wird ein Tier aus der Schule durch Gefangennahme gerissen, kann dies zum Zusammenbruch der gesamten Schule führen. 

KommunikationBearbeiten

Adan Orcas im Loro Parque

Schwertwale verständigen sich nicht mit Hilfe der bekannten Walgesänge, da sie keinen Kehlkopf haben. Sie verständigen sich durch Klicklaute, pfeifen, schnattern und zwitschern.

  • Explosivpuls-Töne: Die Explosivpuls-Töne ähneln dem Jaulen oder Schreien oder gar an menschliche Töne. Mit diesen Lauten können sie sich über eine Entfernung von einigen 100 Metern unterhalten. 

Dialekte Bearbeiten

Schon länger ist klar, dass Orcas verschiedene Dialekte haben, je nachdem aus welchem Familienverband sie kommen und wo sie im Meer leben.Man könnte sagen jede Schule hätte eine eigene Kultur. Ihre Klick-, Pfeif- und Zischlaute hören sich dann ein bisschen anders an. Orcas sind recht sprachbegabt.

FortpflanzungBearbeiten

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Orca-Bullen werden zwischen 12 und 20 Jahren geschlechtsreif, bei den Orca-Kühen zwischen 6 und 15 Jahren. Nach Eintritt der Geschlechtsreife bringt das Schwertwal-Weibchen etwa alle 3 – 5 Jahre ein Walbaby zur Welt, selten wurden aber auch schon Zwillingsgeburten beobachtet. Die Tragzeit beträgt etwa 13 – 16 Monate. Die Walbabys werden mit der Schwanzflosse (Fluke) zuerst geboren. Ist der Kopf draussen zerreisst die Nabelschnur. Das Kalb wird dann sofort von seiner Mutter und von den Tanten seiner Schule an die Wasseroberfläche geschubst, so dass es zum ersten Mal atmen kann. Das Orca-Kalb kann bei der Geburt bis zu 2,5 Metern lang sein und ein Gewicht von bis zu 200 kg haben. In den ersten 2 Wochen nach der Geburt schlafen Mutter und Kind nicht. Danach treten kurze Schlafphasen ein, erst nach 22 Wochen ist der normale Schlafrythmus wieder erreicht. Die Kälber werden mindestens 1 Jahr gesäugt. Delfine haben keine Lippen, so dass das Kalb nicht saugen kann, daher spritzt die Mutter die Milch in die Schnauze.

Sinne Bearbeiten

Schwertwale besitzen ein gutes Hör- und Sehvermögen, sowohl über wie unter Wasser. Das alleine reicht aber nicht, um in tiefen oder trüben Gewässern zu jagen. Diese Wale verfügen darüber hinaus noch über die Echoortung

Orcawal

EchoortungBearbeiten

Zahnwale haben, wie sonst nur die Fledermäuse, die Möglichkeit der Echoortung entwickelt. Zur Orientierung und zur Jagd können sie mit einem Organ namens Melone ,Ultraschallaute aussenden und das reflektierte (zurückgeworfene) Echo wahrnehmen. Aus diesem Echo bilden sie ein Ultraschallbild ihrer Umgebung. Orcas können so genaue Informationen über Entfernung und Form eines Objektes bekommen.

Schlafverhalten Bearbeiten

Bei Delfinen, zu denen ja auch der Orca gehört, konnte das Schlafverhalten der Wale genau beobachtet werden. Russische Forscher haben in den 70er Jahren entdeckt, dass sich die Gehirnhälften im Schlaf abwechseln. Die wache Hirnhälfte achtet in einer Art Dämmerzustand darauf, dass sich keine Feinde oder Hindernisse nähern und das die rechtzeitige Atmung gesichert ist, dabei kann sich die andere Hirnhälfte ausreichend entspannen. Die Gehirnhälften wechseln sich ungefähr alle 2 Stunden ab. Der Orca verbringt aber nicht die ganze Nacht mit Schlafen. Ab und zu wird er aktiv, z. B. für die Jagd.

Tätigkeiten Bearbeiten

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Die Tätigkeiten der Grossen Schwertwale kann man in 4 grosse Bereiche zusammenfassen.

  • Jagen und Fressen 
  • Ziehen: Delfine ziehen, wenn sich eine Gruppe gleichmässig und langsam mit etwa 14 – 19 km/h in eine Richtung wandern. Grund für dieses Ziehen ist u. a. der Wechsel in ein anderes Futtergebiet oder sie folgen den Lachsen und Heringen, die im Winter in wärmere Gebiete abwandern. Angeführt wird dieses Ziehen von einem älteren Weibchen. Ziehen die Tiere in Gruppen, lauschen die meisten den Rufen der anderen; sie sparen dadurch Energie, vermeiden aber auch ein Stimmgewirr, das die Orientierung erschweren würde.
  • Ruhen : Mitglieder einer Schule ruhen häufig nach dem Fressen. Diese Ruhephasen können zwischen 1 und mehr als 7 Stunden andauern. Dabei sind sie eng zusammen und sprechen kaum.
  • Sozialisieren : Sozialisieren bedeutet, dass man sich von Kind an bis ins Hohe Alter an das Leben innerhalb einer Gemeinschaft anpasst. Das Kind wird erzogen. Ihm werden wichtige Dinge beigebracht wie jagen oder ähnliches. Typische Verhalten sind hierbei z. B. das Spyhoping, dabei haben die Wale ihren Kopf ausserhalb des Wassers und beobachten die Umgebung.

MörderwalBearbeiten

Den Namen “Möderwal“ verdanken die Tiere wohl ihrer Ernährungsweise. Orcas fressen Fische, Robben, Pinguine und kleinere Wale. Sogar an große Bartenwale wagen sie sich heran. So hat man schon beobachtet, wie eine Gruppe Orcas einen Grauwal zerfleischte, indem sie große Fleischstücke aus dem noch lebenden Tier rissen. Vielfach spezialisieren sich die Gruppen aber auf eine bevorzugte Beuteart. So fangen sie vor der Küste Norwegens vor allem Heringe, die es hier überreichlich gibt. Vor der kanadischen Küste sind Lachse ihre Hauptbeute, während die Wale der südlichen Hemisphäre, vor allem in der Antarktis sich oft auf Pinguine oder Robben spezialisiert hat.

BilderBearbeiten

Orcas jagen eine Robbe04:01

Orcas jagen eine Robbe

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