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Barelli Tiger
​Aber nicht nur durch Delfinarien leiden Tiere in Gefangenschaft.....

Zirkus Bearbeiten

Im Zirkus werden die Tiere auf engstem Raum, mit völlig fremden Artgenossen eingesperrt, werden sogar geschlagen wenn sie nicht gehorchen, haben so gut wie keine Bewegung, kaum Platz, sind isoliert von der Außenwelt, sind dauerhaft eingesperrt, sind extremem Stress ausgesetzt, entwickeln Agressionen und Verhaltensstörungen, natürlicher Jagdinstinkt wird unterdrückt, werden erniedrigt, müssen hungern damit sie sich bei den Kunsstücken mehr um ihr Futter bemühen und leben unter hygienischen Mangelzuständen. 

Zoo Bearbeiten

Aber auch ein Zoo quält Tiere. In Zoos werden die Tiere genauso auf engstem Raum mit völlig fremden Artgenossen zusammen in einer unnatürlichen Umgebung eingesperrt. Bedenke!, selbst wenn die Gehege für dich groß aussehen, für die Tiere ist das gar nichts im Vergleich zu ihren gewaltigen Revieren in freier Wildbahn. Durch den extremen Bewegungsmangel werden sie schlapp und träge. Ausserdem bekommen die Tiere etliche gesundheitsgefährdende Medikamente zur Beruhigung. Sie werden zur Belustigung des Menschen zur Schau gestellt, haben keinen Rückzugsort, leben teils unter hygienischen Mangelzuständen, werden teils gedemütigt und erniedrigt. Zudem entwickeln die Tiere oft Verhaltensstörungen. Speziell Eisbären in Gefangenschaft weisen massive Verhaltensstörungen auf.

Beispiel: Löwe im Zoo Bearbeiten

Löwen laufen in freier Natur mehrere Kilometer pro Tag (bis zu 70 km). Das ist für Kreislauf und Organismus Konditionstraining pur. Im Zoos läuft er vielleicht 0,2 km am Tag. Bei der Jagd wird dann versucht, tonnenschwere Büffel u.ä. festzuhalten oder niederzureißen: Krafttraining pur. Im Zoo gibt es dafür null Ersatz. Am Ende sind die Löwen im Zoo physisch völlig degeneriert. Dünne, muskellose Beinchen. Dicke Bäuche. Und laut neueren Untersuchungen bilden sie im Zoo teils heftige Skelettprobleme aus. Wie das bei Menschen, die sich nicht bewegen, eben auch passiert. Löwen sind nachtaktive Tiere und möchte tagsüber irgendwo in Ruhe herumdösen und schlafen, wo sie keiner stört. Das läuft diametral den Interessen der zahlenden Zoobesucher entgegen und so werden die Gehege so gestaltet, dass es für die Löwen keinen geschützten Rückzugsort gibt. Aus diesen und anderen Gründen sind die Tiere psychisch völlig gestört.

Wildtiere gehören nicht zu unserer Belustigung in Gefangenschaft.

2014-02-10-Eisbaer-Anton-Stuttgart 0

Verhaltensstörungen:Bearbeiten

  • Monotones Hin- und Herschaukeln des Körpers bzw. Kopfes (Weben)
  • Ständiges Kopfnicken
  • Angedeutete Vor- und Rückschritte
  • Auf- und Ablaufen im Käfig (Video[1])
  • Im Kreis gehen
  • Stangenbeißen / -lecken
  • Ständig wiederkehrende Bewegungsabläufe

Verhaltensstörungen Bearbeiten

Pferd-im-Zirkus
Jeder hat schon einmal die unschönen Verhaltensmuster bei einem Zoobesuch gesehen: Beispielsweise ein Elefant webt stundenlang seinen Kopf hin und her. Heute bezeichnet man diese sich immer wieder wiederholenden, gleichbleibenden (stereotypen) und artfremden Verhaltensmuster als Verhaltensstörungen. Stereotypien sind definiert als wiederholte, unveränderte Muster von Verhaltenselementen ohne erkennbares Ziel, die über beachtliche Zeiträume pro Tag ausgeübt werden. Sie treten bei verschiedenen Tieren in Gefangenschaft auf und werden den Verhaltensstörungen zugeordnet. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Tiere, die diese ausgeprägten Verhaltensstörungen aufweisen, auch darunter erheblich leiden. Und Eisbären sind eine der Tierarten, die in Gefangenschaft am häufigsten und dauerhaft Verhaltensstörungen zeigen. Sie leiden also dauerhaft unter der Gefangenschaft. Stereotypien bei in Gefangenschaft gehaltenen Tieren ist ein Symptom für schlechtes Wohlergehen und Wohlbefinden und weist darauf hin, dass das Tier psychisch und/ oder physisch leidet. Die am häufigsten zu beobachtenden stereotypen Verhaltensstörungen (Stereotypien) bei Tieren in Gefangenschaft sind das Hin- und Herlaufen, das Auf- und Abschwingen (Weben) und das Drehen des Kopfes,    

Folgen der Gefangeschaft für die Tiere Bearbeiten

  • Trauma
  • Verhaltenstörungen
  • Psychische Erkrakungen: Psychose, Depressionen usw.
  • Stress
  • Bewegungsmangel durch Platzmangel
  • Ausgerenzung durch Artgenossen, Einsamkeit
  • Früher Tod
  • Körperliche Schäden z.B. durch Artgenossen, den Menschen oder eigene Verusachung
  • Die Tiere werden oft ihrer Freiheit, ihrer Familie, ihres natürlichen Umgebung und ihres Jagdinstinktes beraubt
  • Psychische Störungen wie z.B. übermäßige Aggression (Gewaltbereitschaft) durch Isolation in Gefangenschaft
  • Physische Schädigungen, hervorgerufen durch die unnatürlichen Kunsstücke z.B. Überbelastung der Gelenke, Gelenkerkrankungen, Skelettmuskelerkrankungen

Links mit Info´s zu dem ThemaBearbeiten

VideoBearbeiten

PETA Deutschland e.V12:13

PETA Deutschland e.V. - Tyke - Der letzte Auftritt

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